Alarmierung

Die freiwilligen Kräfte der Feuerwehr Stolberg sind an 365 Tagen im Jahr an 24 Stunden des Tages für Sie einsatzbereit.
Im Alarmfall werden die Kräfte über sogenannte Funkmeldeempfänger, den jede/-r Feuerwehrmann/-frau persönlich mit sich führt, alarmiert. Die alarmierten Kräfte begeben sich dann auf dem schnellsten Weg zu ihrem Gerätehaus.

Die Alarmierung funktioniert über das Funknetz der Feuerwehr, über das ein Signal gesendet wird, auf welches die Melder der Löschgruppenmitglieder reagieren.
Im Anschluss an den Alarmton wird durch eine Sprachdurchsage übermittelt, um welche Einsatzart es sich handelt und wo sich die Einsatzstelle befindet.

Ein Melder der neueren Generation.
Klicken Sie, um den Alarm zu hören.
Funkmeldeempfänger

Parallel zur Alarmierung über die Funkmeldeempfänger werden die Einsatzkräfte im modernen Handyzeitalter zusätzlich per SMS alarmiert.
Auch hier wird die Einsatzart sowie die Einsatzstelle übermittelt.

Nach der Alarmierung begeben sich die Kräfte schnellstmöglich zum Gerätehaus, wo bereits das Alarmfax auf sie wartet.
Dieses Fax wird automatisch in das Gerätehaus geschickt. Hierauf wird nochmals deutlich die Einsatzstelle, die Einsatzart und (vor allem) die alarmierten Kräfte und Fahrzeuge genannt. Handelt es sich um einen Einsatz, der ohne Sonderrechte angefahren werden soll, wird auch das explizit auf dem Fax vermerkt.
Für Einsätze über das Ortsgebiet heraus ist zusätzlich eine Anfahrtsbeschreibung darauf vermerkt.

Die Einsatzkräfte rüsten sich mit Ihrer Persönlichen Schutzausrüstung aus und besetzen zunächst das LF 16/12, da dies das erstausrückende Fahrzeug zu allen Einsatzarten ist.
Sobald mindestens ~6 Einsatzkräfte das Fahrzeug besetzt haben und ein Gruppenführer als Führungskraft zur Verfügung steht, rückt das Fahrzeug aus.

In der Regel schaffen die Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe Gressenich eine Ausrückzeit von 3 1/2 Minuten.

Diese Angaben beziehen sich bis auf Grundsätzliches nur auf die Löschgruppe Gressenich und kann je nach Gruppe abweichen.